Home / Artikeln / Paartherapie Wien / Liebe und Partnerschaft

Teilen

Paartherapie Wien / Liebe und Partnerschaft

Bild zwei Herzen im Sand

Paartherapie Wien: Im Coaching höre ich oft, sowohl von weiblicher als auch von männlicher Seite: „Ich habe ihr/ihm alles gegeben“. Nun, alles bis auf das Eine, das wirklich wichtig gewesen wäre, sonst wäre sie/er ja noch da, lautet in solchen Fällen die Antwort. Hier erfährst du, was du tun kannst, wenn du bereits “alles“ getan hast.

N och nie ist eine Frau bei mir in der Paartherapie Wien gesessen und hat gesagt: „Ich fühle mich in meiner Partnerschaft gut aufgehoben und sicher. Ich bin sicher, geliebt und verstanden zu werden, und wir genießen die Abwechslung, die unsere Beziehung tagtäglich bietet. Ich fühle mich wertvoll und bedeutend mit mir selbst und mit ihm, und selbst andere Menschen erkennen diese besondere Qualität der Beziehung. Unsere Liebe wächst und gedeiht, außerdem verspüre ich eine dauerhaft starke Verbindung zu ihm. Für unsere Freunde geben wir gerne ein exzellentes Beispiel für Glück und Liebe ab … und morgen verlasse ich ihn!“

So trivial das auch klingen mag: Wenn du die Grundbedürfnisse deines Partners kennst und erfüllst, wenn er spürt, dass er von dir verstanden wird, dann brauchst du keine Paartherapie! Denn dann hast du keinen Partner, sondern einen glühenden Fan auf Lebenszeit!

Paartherapie Wien – Was glückliche Paare anders machen!

Im folgenden Text lernst du die 6 Grundbedürfnisse nach Anthony Robbins kennen und ein wenig besser verstehen. Außerdem wie diese in deinem Leben und in dem deiner Mitmenschen unterbewusst wirken. Ziel ist es, sowohl dich, als auch dein jeweiliges Gegenüber, besser verstehen und einschätzen zu können, und die positive Absicht hinter einer Handlung, selbst wenn sie negative Auswirkungen auf die betroffene Person oder ihr Umfeld hat, anzuerkennen.

Die 6 Grundbedürfnisse oder 6 Wege, zufriedene Partner in Fans zu verwandeln

  • Sicherheit
  • Unsicherheit /Abwechslung
  • Bedeutung
  • Liebe/Verbindung
  • Wachstum
  • Geben – über dich hinaus

Jede Handlung löst bestimmte Gefühle in uns aus und befriedigt damit eines oder gar  mehrere dieser Grundbedürfnisse – in unterschiedlicher Intensität und Dauer – gleichzeitig. Entscheidend für das dauerhafte persönliche Wohlbefinden ist, ob ein gewünschter emotionaler Zustand, durch die Wahl der Mittel, bloß kurzfristig erreichbar oder auf Dauer haltbar ist, und welche Regeln dabei für dich persönlich gelten.

Lerne deine Regeln kennen!

Die persönlichen Regeln – „Was muss geschehen, damit ich mich XY fühle?“ – sind von Mensch zu Mensch verschieden. Oft haben wir in der Vergangenheit Dinge erlebt oder Entscheidungen getroffen, die unsere persönlichen Regeln beeinflusst und geprägt haben. Viele dieser Entscheidungen wurden in Zeiten der Anspannung oder Veränderung getroffen und wirken unbewusst noch immer in uns.

Ein Mann, der als Kind Angst gehabt hat, seine Mutter zu verlieren, weil er mit ansehen musste, wie sie auf einmal mit Sack und Pack vor der Türe stand, wird bei seiner Partnerin vielleicht unbewusst Angst verspüren, jedes Mal, wenn sie das Haus verlässt. Die Wahrscheinlichkeit, wie das Kind von damals zu reagieren, ist naheliegend.

Eine Frau, deren Vater sich bei Nacht und Nebel von ihrer Mutter getrennt hat, wird vielleicht eifersüchtig reagieren, immer dann, wenn ihr Partner abends mit Freunden das Haus verlässt.

Jedes Verhalten, selbst eines, das von der betroffenen Person oder dem Umfeld als negativ erlebt wird, dient einem unbewussten Nutzen (Grundbedürfnis) und unterliegt gewissen Regeln.

Unterschiedliche Partner haben teilweise völlig verschiedene Regeln und können sich daher ganz unnötig in die Haare geraten.

Die persönlichen Regeln von Zeit zu Zeit einer Überprüfung auf  Alltagstauglichkeit zu unterziehen und herauszufinden, ob sie tatsächlich noch immer gelten, oder ob es Zeit ist, diese zu ersetzen, ist ein wesentlicher Schritt der persönlichen Beziehungsfähigkeit.

Ein Beispiel eines Pärchen, das zur Paartherapie Wien kam, um seine Streitkultur zu verbessern:

IHRE Regeln:

Sie hatte zu Hause die Regel: Bei einem Streit wird solange diskutiert, bis er zu Ende ist. Niemand verlässt den Raum, bis alles erledigt und ausgesprochen wurde und alle Beteiligten zufriedengestellt sind.

SEINE Regeln:

Er wiederum hatte in seiner Familie gelernt, dass man Streitereien am besten aus dem Weg geht und man besser schweigt, bevor man etwas Falsches sagt. Wenn gestritten wird, verlässt man den Raum, bis sich die Luft geklärt hat und der Sturm vorüber ist.

Man kann sich vorstellen, wie die Kommunikation der beiden im Ernstfall ausgesehen haben muss und welche Probleme dadurch entstanden.

Die eigenen Bedürfnisse und die dazugehörigen Regeln zu kennen, sowie die besonderen Regeln des jeweiligen Gegenübers anzuerkennen, ist der wichtigste Schritt zur besseren Verständigung in jedem sozialen Miteinander. Für die erfolgreiche Partnerakquise und in weiterer Folge intime Paarbeziehung ist dieser Schritt ein absolutes Muss.

Positive Verhaltensweisen

Gibt es Verhaltensweisen in deinem Leben, die du an dir besonders schätzt? Bist du zum Beispiel ein besonders hilfreicher Mensch, ein besonders zuverlässiger Freund, fleißig in deinem Berufsleben, kannst du mit Geld umgehen oder bist du ein guter Sportler?

Negative Verhaltensweisen

Gibt es Verhaltensweisen, die du an dir als negativ beurteilst und ablegen möchtest? Bist du zum Beispiel ständig unpünktlich, willst du dir zum x-ten Mal das Rauchen abgewöhnen oder isst du generell zu viel?

Die Ursache für dein jeweiliges Verhalten, wie auch für die positiven und negativen Verhaltensweisen deiner Mitmenschen, ist der Wunsch nach der Erfüllung der jeweiligen Grundbedürfnisse. Ganz egal welcher Kulturkreis, welche Hautfarbe, egal ob Mann oder Frau, reich oder arm, Sportler oder Drogensüchtiger: Jede, selbst eine negative Handlung, befriedigt Grundbedürfnisse und wird beibehalten, solange es keine für den Betroffenen attraktivere Alternative zu geben scheint. Die negativen Auswirkungen werden als notwendiges Übel akzeptiert!

Zu spüren und zu verstehen, welche positive Absicht hinter einem Verhalten wirkt, erhöht deinen Handlungsspielraum und lässt dich leichter Möglichkeiten erkennen, ein jeweiliges Grundbedürfnis von dir oder deinem Partner durch alternative Verhaltensweisen zu befriedigen.

Unterschiedliche Regeln können unnötige Konflikte verursachen. In diesem Artikel erwährst du, wie Paare scheinbar unlösbare Beziehungsprobleme lösen konnten.

Apropos Paartherapie Wien

Für persönliche Fragen, vereinbare ein kostenloses Erstgespräch. Für deine Anregungen, Kommentare und Feedback zu diesem Artikel, poste einen Kommentar oder schreibe eine Email. Gerne kannst du diesen Artikel in deinem Netzwerk teilen! Sozialdynamik – Weil professionelle Beratung sinnvoll ist, für ein Leben mit weniger Angst und mehr Liebe.

Beziehung retten / Beziehung verbessern

Teilen

Profilbild von Dominik Borde
Dominik Borde, MSc (geb. 1971) ist einer der führenden Beziehungs-Coaches Europas und Gründer des Unternehmens Sozialdynamik mit Sitz in Wien. Der durch die International Coach Federation (ICF) zertifizierte Trainer und sein Team bieten Coaching- und Trainingsleistungen für Einzelpersonen und Paare, sowie – speziell für Führungskräfte entwickelte – Programme „Leadership 4.0“, „High Performance Coaching“ und „Executive Coaching“ an. In seiner Arbeit verwendet Borde unter anderem die von ihm entwickelte „360° Methode“ und das Konzept der „Sozialdynamik“, um die Eigenverantwortung des Einzelnen zu stärken und die Kommunikation innerhalb von Gruppen zu harmonisieren. Borde ist Autor zahlreicher Fachbücher und Videos zum Thema Beziehungsgestaltung und wird regelmäßig von internationalen Medien als Experte hinzugezogen.

Password vergessen

Registrieren

Etwas auf dem Herzen?