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Wie du reich wirst und woran die wenigsten denken!

Die überraschenden Tipps der Superreichen

Hier ein ganz wertvoller Tipp für dich, wenn du wirtschaftlich erfolgreich werden möchtest, wenn du viel Geld haben möchtest oder wenn du generell dich reicher fühlen möchtest im Leben. Und der Tipp ist ein wenig paradox, weil … na ja, das erzähl‘ ich ein wenig später. Zunächst einmal zur Geschichte: Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen und das wurde geschrieben von ein paar der erfolgreichsten Investoren weltweit; von ein paar der reichsten Männer und da gab‘s eben: Was sind ihre besten Investment-Tipps? Worauf würden sie sich fokussieren? Was ist so die wichtigste Strategie?

Das Silver Bullet zum Reichtum

Was ist das Silver Bullet, wenn du es richtig schaffen möchtest? Und da waren so Leute dabei wie der Warren Buffett und der Bill Gates und solche Menschen: Also Leute, die wirklich weit über dem durchschnittlich Reichen sind, so richtig reicher als reich. Und interessanterweise – der Rat, den die allesamt gegeben haben war: Dankbarkeit – Dankbarkeit, ja? Dankbarkeit. „Sei zufrieden mit dem, was du hast“ und das ist total entgegen der Vorstellung vieler Menschen, die sagen: „Wenn ich zufrieden bin mit dem, was ich habe, dann bin ich ja satt. Warum sollte ich dann mehr wollen? Da fehlt mir ja der Drive!“

Aber die Wahrheit ist: Das stimmt nicht, weil nur aus der Fülle triffst du gute Entscheidungen. Denk‘ mal kurz drüber nach. Wenn du das Gefühl hast, du hast von etwas zu wenig – zu wenig Geld oder so – dann triffst du schlechte Entscheidungen, weil dann bist du vorschnell dabei, irgendeinem nächsten Trend oder irgendeiner Sache hinterherzulaufen; dann bist du leicht verlockbar für irgendeine windige Geschichte, die in Wirklichkeit unterm Strich nichts bringt oder beziehungsweise, wenn der Aktienkurs hinunter geht, dann bist du gierig und sagst: „Oh mein Gott, ich sollte alles verkaufen, weil möglicherweise habe ich dann zu wenig.“ Und, wenn du aus der Fülle kommst, dann kannst du ähnlich handeln wie ein Computer, der emotional quasi auf der Nulllinie unterwegs ist, der wenig Emotionalität hat, weil er sagt: „Ich hab‘ genug, ich brauche nichts“ und ich muss nicht unbedingt mehr machen und aus dieser Fülle heraus treffe ich die beste Entscheidung.

Wie werde ich dankbar

Und die Frage ist: Wie komme ich in die Dankbarkeit? Wie komme ich in die Fülle? Wie komme ich dazu, dass ich genug hab‘ und nicht – weil das heißt jetzt nicht, dass es nicht noch geiler werden darf, ja? Aber wer nicht zufrieden ist, mit dem was er hat, der wird auch nicht zufrieden sein mit dem, was er bekommt – in jedem Bereich. Und verstehe mich bitte nicht falsch: Ich stehe auf Luxus, ich liebe diesen Garten, ich mag mein Haus, ich mag all die Dinge; aber es macht einen Unterschied, ob ich sie will oder ob ich sie brauch’. Weil, wenn ich sie brauch’, dann bin ich abhängig davon und da bin ich leicht zu verleiten, die falsche Entscheidung zu treffen.

Und das Problem ist aber: Dankbarkeit bekommst du in unserer Kultur nicht geschenkt. Was ich damit meine ist: Wir werden in unserer Kultur zum permanenten Mangel erzogen. Das nächste iPhone, die nächste Uhr, das nächste Auto, noch mehr Erfolg, mehr Geld, was weiß ich … Also in jedem Bereich geht es darum, wie kann ich von 10.000 Facebook-Likes auf 50.000 Facebook-Likes kommen? Das heißt, wären Leute zufriedener, würden ja ganze Wirtschaftszweige aussterben. Das heißt, in unserer Kultur wirst du dazu erzogen, eher undankbar zu sein und, ich meine, mach‘ dir mal klar: 50 Prozent der Erdbevölkerung müssen mit weniger als 900 Euro im Jahr auskommen. Das heißt, deine größte wirtschaftliche Angst ist der Wunschtraum von Millionen von Menschen. Ich meine, Armut hierzulande – im deutschen Sprachraum, in Europa – schaut völlig anders aus als Armut in ganz anderen Ländern. Und ich weiß schon, ich meine, was helfen dir die hungrigen Kinder in Afrika, wenn dir gerade die Steaksoße ausgeht, aber was ich damit meine ist: Klar hast du auch Probleme und klar sind die dir auch wichtig, aber krieg‘ einmal mit, was du alles hast; krieg einmal mit, wofür du alles dankbar sein könntest; was alles schon geil ist in deinem Leben und dann triffst du einfach die besseren Entscheidungen und dann lebst du bewusster und dann hast du auch mehr dieses Gefühl der Fülle und auch mehr an andere Menschen weiterzugeben und dann kommen die zu dir.

Gute Verkäufer kommen aus der Fülle

Das Gleiche mache ich auch als Berater. Ich komme aus der Fülle, ja, ich habe ein großes Angebot von praktischen Tipps, von Werkzeugen und ich öffne sozusagen den Schatzkasten, sodass Leute da hinein schauen und sagen: „Wow, Wahnsinn! Wenn der das gratis hergibt, was kommt da noch? Was ist dann noch alles zu haben?“ Das heißt, ich beschäftige mich nicht mit: „Was brauche ich? Und was kann ich von euch bekommen, oder so“, sondern ich beschäftige mich mit: „Was habe ich zu geben?“

Das gleiche gilt in einer Beziehung. Wenn du dir die Frage stellst: „Was fehlt mir? Was habe ich nicht? Was macht der andere falsch?“ Dann bist du in der Leere.
Wenn du dir die Frage stellst: „Was habe ich zu geben?“ Wenn du dir diese Frage stellst, kommst du sofort in die Fülle! Und ich möchte jetzt überhaupt nicht behaupten, dass dieser Coach hier permanent dankbar ist und immer zufrieden und so ja, weil du das eben nicht geschenkt bekommst! Dankbarkeit musst du, wenn du sie haben möchtest, wenn du Fülle haben möchtest, dann brauchst du Werkzeuge, dann brauchst du Tools, dann musst du das praktizieren.

Du bist reicher als du denkst

Und als ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich reich gefühlt habe – das war schon sehr sehr lange her, ich war damals noch ein sehr junger Mann, ich war so um die 20, 22, keine Ahnung … – und war ganz lustig: Ich war damals mit meiner damaligen Freundin; ich war unterwegs im ersten Bezirk in Wien und wir hatten einen Streit. Und ich erinnere mich noch genau – ich weiß zwar nicht mehr, worum es in dem Streit gegangen ist, aber dann hat sich ein menschliches Bedürfnis geregt und ich hatte Hunger und wir waren da auf der Ringstraße spazieren und damals war das Marriott-Hotel noch relativ neu und außen war eine große Tafel und da stand „Candlelight dinner“ und ich hab‘ mir nicht viel dazu überlegt, ich hab‘ gesagt: „Okay da gehen wir rein!“ Und sie missmutig, ist hinter mir her getrottet und wir sind da hinein gegangen zu diesem wunderbaren Büfett und haben es nicht wirklich genossen; sie hat mehr in ihrem Essen herumgestochert und mir war’s eigentlich auch egal; also, wir haben uns nicht viel Gedanken gemacht und damals war es nicht so, dass es ein Büfett an jeder Ecke gibt, sondern das war echt was Besonderes.

Und ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn du Menschen siehst, die in einem Ort nicht wirklich daheim sind und da war so ein Typ und seine Frau nebenan und da war ganz klar: Er hat seinen einzigen Anzug an und sie ihr schönstes Kleid und die beiden haben diesen Event, dieses candlelight dinner so richtig praktiziert; die waren dankbar füreinander, die haben sich lange auf den Event vorbereitet und er hat ihr, so fast bubenhaft sozusagen, den Sessel zurechtgerückt und den Gentleman heraushängen lassen und dann hat er sie kosten lassen von jedem Bissen und die beiden haben genossen und die Getränke gegenseitig ausgetauscht und wir waren eher so missmutig in unserem Streit beschäftigt und wahrscheinlich allein deswegen war ich lieber damit beschäftigt, die zwei zu beobachten, als unserer Kommunikation aus Mangel heraus zu folgen.
Und dann ist was ganz Interessantes passiert, nämlich am Ende davon hat er die Rechnung präsentiert bekommen und ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn du im Gesicht von jemandem siehst: blankes Entsetzen; aber er will nicht, dass das Gegenüber es ihm anmerkt. Und dann hab‘ ich kurz so rekapituliert, was ist an der Stelle passiert und dann – klar, die wussten sehr wohl, was das Essen dort kostet, aber was Ihnen nicht bewusst war: Die Getränke sind extra und die Kellner dort haben das einfach ausgenutzt und haben denen fleißig nachgeschenkt und jetzt hat er eine Rechnung präsentiert bekommen, die weit über das war, womit er gerechnet hat. Und dann ist er aufgestanden und ist so in Richtung Toiletten oder da raus – beim Marriott-Hotel oben bei den Toiletten da gibt es so eine Balustrade – und da ist er halt hinaus marschiert. Ich habe das so gesehen aus dem Augenwinkel und dann sage ich zu meiner Partnerin: „Warte mal, ich muss kurz raus“ und bin ihm hinterher – ich wollte sehen was er macht. Und dann gehe ich da raus und er steht an der Balustrade und schaut nach unten. Ich glaube nicht, dass er springen wollte, aber er hat ziemlich verzweifelt dreingeschaut und ich weiß nicht, was mich damals als junger Mann geritten hat, aber jedenfalls bin ich auf ihn zugekommen und hab‘ zu ihm gesagt: „Ganz ehrlich, die Art und Weise wie du mit deiner Frau umgehst, ihr seid so ein schönes Paar und das hat mich total fasziniert und ist mein Anliegen, der heutige Abend geht auf mich.“ – und wollte ihm Geld geben. Und er hat selbstverständlich abgelehnt und hat versucht, es nicht zu nehmen, aber ich habe keinen Zweifel darin belassen, das Geld hat er zu nehmen und das ist jetzt so und habe es ihm gegeben.

Das war auch im Endeffekt schon das Ende von der Geschichte und dann bin ich nach Hause gefahren, so Ringstraße, Wienzeile nach Hause und da ist mir zum ersten Mal gedämmert, dass etwas, was für mich eine Selbstverständlichkeit ist – ich meine, ich habe heute mehr finanzielle Ressourcen als damals – bei weitem – aber auch damals schon. Ich meine, ich war wohlstandsverwahrlost und etwas, was für mich selbstverständlich ist, ist für jemanden anderen etwas ganz Außergewöhnliches, ganz besonders und da hab‘ ich mich zum ersten Mal reich gefühlt und habe gesehen: „Hey wow, ich habe sogar genug, um was davon abzugeben.“ Und das ist so eine Erfahrung, die du nicht machen kannst, wenn du darüber nachdenkst.
Dankbarkeit musst du praktizieren! Gib einmal, von dem was du hast, um zu sehen: Du hast genug. Wenn du nicht von 100 Euro 10 Euro weglegen kannst, dann schaffst du auch nicht 100 Euro von 1000. Ist das klar? Also, wer nicht im Kleinen sparen kann oder was abgeben kann, der kann’s auch nicht im Großen und mir begegnet das immer wieder.

Worüber du dich ärgerst davon träumen andere!

Anderes Beispiel: Ich, damals noch, lebe auf der Gumpendorferstraße und ich muss auf die Bank – Postbank – und ich habe so einen Stapel Hunderter im Tresor von Klienten, die bei mir bar bezahlt haben und ich muss auf die Post und das ist so ein typisch regnerischer Tag. Ich gehe raus auf die Straße, ein Auto fährt vorbei und spritzt mir die Schuhe nass, Wind im Gesicht, Regen und ich denk‘ mir: „Schlechter Tag, scheiß Tag und jetzt muss ich auch noch auf die Post und muss mich anstellen … “ und natürlich war die Schalterhalle überfüllt und der Angestellte hatte ewig lang Zeit für jedes einzelne Anliegen von den Leuten und ich hab‘ mir gedacht: „Jetzt muss ich da sitzen und stehen und warten, dass ich endlich drankomme und wie komme ich dazu und eigentlich muss ich ins Büro …“ und rege mich auf über mein schlechtes Leben und über das schlechte Wetter etc. Und da komme ich ins Büro und dann ereilt mich der erste Anruf.

Es ruft mich ein Typ an, der sagt: „Herr Borde, mein Problem ist, ich spüre nichts!“ und ich sage: „He? Verstehe ich nicht. Erklär mir das genau.“ Und er sagt: „Na ja, ich habe auf der überwiegenden Oberfläche meiner Haut keine Empfindungen.“ Und ich sage: „Was heißt das genau?“ Er sagt: „Na ja, wenn ich die Hand auf die heiße Herdplatte leg‘, dann spür‘ ich es erst, wenn es im Zimmer nach verbranntem Fleisch riecht.“ Und das kannte ich, weil meine Großmutter väterlicherseits, die hatte so eine halbseitige Körperlähmung und die ist immer wieder mit Verbrennungen dahergekommen, weil sie nicht gespürt hat, wenn sie was Heißes angegriffen hat. Und dann sagt er weiter zu mir und er sagt: „Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen heute ist, aber bei uns ist schlechtes Wetter und ich spüre keinen Wind in den Haaren, keinen Regen im Gesicht – und ich würd’s so gern.“ Und ich denke mir: „Uh shit! Und vor zwei Minuten habe ich mich gerade noch darüber aufgeregt, wie scheiße mein Leben ist und wie schlecht‘s ist und dass ich da auf die Bank muss und das Wetter …“

Wofür bist du dankbar – Was macht dich glücklich?

Wenn du dir öfter mal bewusst machst, was du alles schon hast, worüber du glücklich sein könntest, was alles gut ist in deinem Leben, dass flüssiges Gold bei uns aus jeder Wasserleitung rinnt, wo andere Menschen jeden Tag kilometerweit gehen müssen und dann hoffen, dass ihre Kinder nicht vergiftetes Wasser bekommen. Wenn du dir all diese Sachen bewusst machst, dann kommst du in die Fülle und dann bist du weniger gierig für irgendwelche Verlockungen und dann ist es auch nicht so dramatisch, wenn du irgendwas für einen Moment lang verlierst. Und aus der Fülle hast du viel mehr zu geben, triffst bessere Entscheidungen und lebst allesamt weit glücklicher.

Praktiziere Dankbarkeit

Darum eine Praxis, die ich mir angewöhnt habe und das mache ich mehrmals in der Woche – eine Zeit lang habe ich das einen Monat lang gemacht – ich hab‘ mir jeden Abend aufgeschrieben: Wofür bin ich dankbar? Wer liebt mich? Wen liebe ich? Was habe ich heute alles getan? Was habe ich heute für mich und mein Leben getan? Was habe ich heute gelernt? All das sind so Dinge, wenn du dich täglich daran erinnerst, dann kommst du mehr in die Fülle und führst ein bewussteres, gesünderes und zufriedeneres Leben. Vielleicht ein wertvoller Tipp für dich. Alles Gute damit, dein Dominik Borde!

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