Trickreicher Bursche oder schlaues Mädel… kommt darauf an

Trickreicher Bursche oder schlaues Mädel… kommt darauf an

Dominik Borde Beiträge 0 Kommentare

Das Geheimnis des Borstenwurms

Niemand hätte dem simplen Borstenwurm so ein extravagantes Geheimnis zugetraut. Zwar kreuzt er durch sämtliche Weltmeere, trotzdem wirkt er nicht wie mit allen Wassern gewaschen. Diese graubraune Maus des Ozeans schlängelt sich völlig unauffällig durch die feuchte Gegend. Daher wissen die meisten Menschen überhaupt nicht, dass es den „Borsti“ überhaupt gibt, geschweige denn haben sie eine Ahnung von seinem Doppelleben.

In Sekunden vom Bub zum Mäderl

Das ist schade. Denn in seinem Leben passieren mehr unwahrscheinliche Wendungen als in allen TV-Seifenopern zusammen. Der Borstenheini, der grundsätzlich als Junge auf die Welt kommt, ernährt sich zum Beispiel gerne von Algen. Nascht er zu viel davon, wird er zum Mädchen. Einfach so. Schrumpft das Nahrungsangebot, schnappt der Schalter auf Werkseinstellung zurück, das Mädchen wird wieder zum Bub. Kaum bekommt der runtergehungerte Knabe aber genug Futter zwischen die Beißwerkzeuge, ist das Problem gegessen und der Kerl aus der Welt. So geht es in einem fort. Hin und her.

Männlich – aber ohne Hirn

Bestimmt ist es ganz spannend, das Leben ständig durch andere Augen zu sehen. Aber braucht dieser variable Wurm nicht alle paar Wochen einen neuen Personalausweis? Fühlt er/sie sich bei all der Bürokratie mitunter wie ein armer Hund? Man könnte natürlich das Problem auf ganz andere Weise lösen, wie Experten zufällig herausfanden. Wenn man einer Bürstenwurm-Frau das Hirn amputiert, verwandelt sie sich Knall auf Fall in einen Mann. Auch wenn der sich dann dick und rund futtert, wird er nie wieder zum Weibchen. Wie soll das auch funktionieren – ohne Hirn? Mehr wollen wir dazu nicht sagen.

Teilen diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.