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Frauen im Bett: Was Frauen beim Sex wirklich wollen

Was Frauen beim Sex wirklich wollen

Aktuelle Studien und auch meine Erfahrungen aus der Coaching-Praxis machen deutlich: Was tagsüber als politisch korrekt gilt, ist selten das, was Frauen nachts so richtig scharfmacht. Im Gegenteil! Die geheime Wunschliste der Damenwelt ist für die meisten Männer überraschend anders als erwartet. Hier erfährst du, was Frauen im Bett wirklich antörnt und sie nur selten weitererzählen.

D ie folgenden Punkte sind lediglich eine Empfehlung! Sie sollen Männern als Tipps und nicht als Schritt-für-Schritt-Anleitung dienen, denn jede Frau ist ein wenig anders und möchte individuell behandelt werden. Dennoch lassen die tausenden Coaching-Stunden, die ich bisher mit weiblichen Klienten verbracht habe, deutliche Trends und einige gemeinsame Nenner erkennen, die leider nur wenigen Männern bewusst sind.

Vertrauen – das eigentliche Vorspiel

Während Männer meist bloß einen Platz brauchen, um Sex zu haben, brauchen Frauen auch einen Grund dafür. Während sie entspannt sein muss, um Sex haben zu können, möchte er Sex, um sich zu entspannen. Das wahre Vorspiel bei Frauen ist eine Atmosphäre von Vertrauen und Sicherheit. Eine Frau, die sich bei dir unsicher fühlt, wird große Schwierigkeiten haben, sich völlig fallen zu lassen. Guter und leidenschaftlicher Sex, funktioniert – vor allem auf Dauer – nur unter der Prämisse von Geborgenheit und Vertrauen. Misstrauen hingegen ist ein absoluter Lustkiller. Völlig unterschätzt wird außerdem eine gute Gesprächsbasis: Hat eine Frau das Gefühl, von ihrem Partner verstanden und respektiert zu werden, wird sie sich auch im Bett leichter öffnen können und ansprechen, was ihr gefällt und wovon sie mehr will.

Auch ein Mann darf mal nach dem Weg fragen und auch du kannst sie dazu ermutigen, dir zu sagen, was sie besonders mag, was sie will und was ihr vielleicht weniger Spaß macht. Kein Mann ist hellseherisch so begabt, dass er automatisch und immer weiß, was einer Frau gefällt. Sei bereit, offen mit ihr zu sprechen – und vor allem: Geh mit gutem Beispiel voran und sei selbst ehrlich und locker bei Gesprächen über Sex!

Schwimmen übt man im seichten Wasser – das Vorspiel

Da die Erregung von Frauen kurvenartig ansteigt, brauchen sie eine Anlaufphase, um so richtig in Stimmung zu kommen. Meist hat das damit zu tun, dass die Umstellung vom Alltags- in den Erotikmodus etwas Zeit braucht, um als Frau abschalten und sich auch körperlich spüren zu können. Männer, die schon länger in einer Beziehung sind, klagen häufig darüber, dass die Frau an ihrer Seite viel länger als früher braucht, um in Stimmung zu kommen, weil sie denken, ihre Partnerin würde sie nicht mehr so wie früher begehren. Sie übersehen dabei, dass am Anfang ihrer Liebe der Alltag getrennt voneinander stattgefunden hat und Frau dadurch schon vor einem Treffen ausreichend in der Lage war, sich entsprechend einzustimmen.

Was genau deine Herzdame beim Vorspiel bevorzugt, ist unterschiedlich. Die meisten Frauen finden orale Stimulation überaus erregend – vorausgesetzt du verstehst es, auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen und vermeidest (außer sie will das explizit!) diese Fehler:

Cunnilingus-No-Goes sind:

  • Hektisches Hin- und Herumwirbeln mit der Zunge
  • Festes Anziehen beziehungsweise Drücken
  • Die Klitoris überstrapazieren
  • An den Schamlippen zerren und beißen
  • Zu rasches Eindringen

Als Faustregel gilt: Orale Befriedigung ist wie küssen. Du küsst eine Frau an ihren intimen Stellen am besten so, wie sie im Normalfall auch gerne am Mund geküsst wird. Abwechslung macht ihr Lust und sorgt für Spannung. Sowohl die Geschwindigkeit, der Rhythmus als auch die Intensität können variieren. Am besten du achtest genau auf ihre Reaktionen und lässt dich davon leiten und inspirieren. Vermeide Stress und Routine, denn deine Partnerin hat es verdient, verwöhnt zu werden und sexuell auf ihre Kosten zu kommen – so wie du.

Nimm dir ausreichend Zeit, dich auf sie einzustellen, denn im Gegensatz zu uns Männern ticken Frauen jeden Tag ein bisschen anders, und was gestern anturnend war, ist heute vielleicht auf der erotischen Ersatzbank gelandet. Ein Mann, der durch das Vorspiel hetzt (außer bei einem Quickie) und es möglichst schnell über die Bühne bringen will, wird auf Dauer unbefriedigend für seine Partnerin sein.

Kuscheln ist nett – f….n ist geil

Studien zu Folge erlebt der Blümchensex gerade eine Flaute, und es darf laut der Damenwelt ruhig härter zugehen. Der Mythos, dass Frauen vorwiegend auf Romantik stehen, immer Kerzenschein oder Rosenblätter brauchen und lieber im Dunkeln unter der Bettdecke neben zärtlichem Liebesgeflüster mit dem sanftmütigen Mann ihrer Träume schlafen wollen, stimmt schlichtweg nicht. Sanfte Berührungen und Kuschelsex haben durchaus ihre Berechtigung und ihren Stellwert beim vermeintlich schwachen Geschlecht, aber so richtig schwach werden Frauen, wenn es animalisch zur Sache geht.

Gerade in der Sexualität leben und erleben wir die Polaritäten von „männlich“ und „weiblich“ besonders stark, und der Wunsch nach Unterwerfung und Dominanz wurde nicht erst mit „50 Shades of Grey“ geprägt – dieses Phänomen gibt es seit jeher. Doch seien wir ehrlich: In einer Zeit der Emanzipation wirkt es beinahe wie ein Schwäche- und Schuldeingeständnis, wenn eine Frau sich gerne und freiwillig dominieren lassen will. Diese Befürchtungen und Ängste sind im Bett jedoch fehl am Platz, denn innerhalb eines erfüllten Sexuallebens gibt es zwischen zwei Menschen, die dasselbe wollen, keine Grenzen und damit auch kein Richtig oder Falsch! Für immer ausgekuschelt hat es sich freilich nicht, denn zärtliche Intimität gehört zu einer Beziehung genauso dazu wie harter Sex. Die Formel lautet daher: Die richtige Mischung macht’s!

Frauen wollen im Bett einen richtigen Kerl

In jeder Frau schlummert eine “Sexgöttin“ und nahezu jede Frau möchte auch mal „genommen“ werden und sich dabei so richtig versaut fühlen. Der Quickie kurz vorm Ausgehen, oder nach dem Heimkommen gleich im Vorzimmer übereinander herzufallen, weil man es nicht mehr bis ins Bett schafft, ist dabei genauso erwünscht, wie dass der Liebste nicht bedürftig und zaghaft wie ein Schuljunge herauszufinden versucht, ob seine Herzdame vielleicht Lust auf Sex hat, sondern sich selbstbewusst holt, was er will.

Fallbeispiel: Patricia schildert, was sie an ihrem Partner unsexy findet: „Mein Freund ist einfach zu lieb. Anfangs fand ich das ja schön, denn wenn es um eine Partnerschaft und nicht bloß um eine heiße Affäre geht, möchte ich mich langsam fallenlassen können und den Mann richtig kennenlernen, bevor ich mich ihm hingebe. Und da ist Rücksichtnahme genauso schön wie Lust. Aber jetzt sind wir schon eine Weile zusammen und es wird nicht wirklich heißer zwischen uns. Inzwischen ist es sogar so weit, dass er mit kindlicher Stimme fragt, ob ich Sex haben will. Er verwendet dabei allerdings nicht mal das Wort ‚Sex‘, sondern sagt allen Ernstes: ‚Schatzi, wollen wir lieb miteinander sein?‘ Das ist leider das Gegenteil von geil und echt abturnend!“

Was Patricia in ihrer Partnerschaft erlebt, kommt häufig vor und ist meist auf dem Missverständnis begründet, dass Männer glauben, Frauen wollen es immer zart, liebevoll und nach dem altbekannten Schema F: kuscheliges Vorspiel, verliebte Worte, Missionarsstellung, kuscheln, fertig. Doch weit gefehlt: Die meisten Frauen wollen vor allem eins: richtig geilen Sex. Frauen sehnen sich nach einem gänzlich männlichen Mann, der weiß, wo es langgeht, dominant auftritt und im Bett die Führung übernimmt. Möglichst hemmungslos, triebhaft, impulsiv und lustvoll soll es beim Sex zugehen!

Auch Pornos können entgegen der allgemeinen Annahme mit im Spiel sein: Und in ihnen darf es ruhig heftig zur Sache gehen – es erregt das weibliche Publikum, wenn es lesbische Szenen, Gruppensex, Partnertausch, einen One-Night-Stand mit einem Fremden, div. Fetische, Unterwerfungsszenen und  dominante Fesselspiele bis hin zu Gewaltszenen gibt. Manches davon würde zwar kaum eine Dame öffentlich zugeben und ganz wenige Frauen wollen Extreme im wirklichen Leben, doch entspricht es ihren Phantasien, denn die befreite Sinnlichkeit der Frau giert nach Zügellosigkeit und lüsterner Leidenschaft.

Top 12 Suchbegriffe von Frauen auf Pornoseiten:

  1. Lesbisch
  2. Dreier
  3. Strahl (Weibliche Ejakulation)
  4. Gangbang
  5. Massage
  6. Teenager
  7. Babysitter
  8. Japanisch (Kleidung wird während des Sex angelassen und bloß die Geschlechtsteile sind unbekleidet)
  9. Cartoon
  10. Lesbische Schere
  11. Bondage
  12. SM

Achtung: Dass Frauen es im Bett auch hart mögen oder eventuell sogar sexuelle Gewaltphantasien haben, bedeutet natürlich nicht, sie würden sich einen gewalttätigen Partner wünschen oder allen Ernstes missbraucht werden wollen. Es heißt nur, dass sie sich einem Mann, den sie kennen und dem sie vertrauen, völlig hingeben möchten – und dafür braucht es mehr als immer nur romantisches „Liebe machen“.

Frauen lieben selbstbewusste Männer

Frauen denken viel öfter an Sex und haben häufiger Lust, als Männer glauben. Sie erwähnen es aber nicht, ja es ist ihnen sogar manchmal selbst nicht bewusst, wenn sie unterschwellig bereits scharf sind. Darum sollte ein Mann nicht jedes Mal abwarten, bis seine Partnerin ihm eindeutig signalisiert, dass jetzt ein guter Moment wäre, sondern sollte lieber seinem Gefühl vertrauen und öfter mal selbstbewusst das Ruder in die Hand nehmen. Männer, die aus Angst, abgelehnt zu werden, keine Initiative ergreifen, finden Frauen langweilig.

Fallbeispiel: Babsi schildert: „Besonders prickelnd finde ich es, wenn mich mein Freund in einer Situation, in der ich gar nicht damit gerechnet habe, an sich ranzieht und ohne langes Rumreden beginnt, mir die Klamotten vom Leib zu reißen. Solche schnellen, ungeplanten Nummern halten unser Sex-Leben aufregend.“

Übrigens: Auch das weibliche Geschlecht ist visuellen Reizen nicht abgeneigt – auch wir Männer sind folglich in manchem Moment vorwiegend Sex-Objekte. Da schadet es nicht, hie und da die Muskeln zu stählen und insgesamt auf einen halbwegs trainierten Körper zu achten. Das gefällt den Frauen im Bett besonders und macht uns Männer zudem selbstbewusster. Du weißt ja: Wer sich in seiner eigenen Haut wohlfühlt und im besten Falle sexy findet, der strahlt auch eine große Portion Sexappeal aus, was wiederum extrem anziehend auf andere wirkt.

Frauen wollen begehrt und erobert werden

Eine Frau will das sexuelle Interesse eines Mannes spüren. Nichts ist schöner für sie, als wenn sie sich absolut begehrenswert fühlen kann, weil der Partner ihr zu spüren gibt und sagt, wie scharf er auf sie ist. Mangelhafte Begeisterung und fehlendes Begehren hingegen sind echte Lust-Killer. Mach kein Geheimnis daraus, wenn dich etwas an deiner Partnerin anturnt, sondern sag ihr, was dir an ihr gefällt, was sie für dich einzigartig macht und warum du sie so unglaublich sexy findest. Frauen lieben emotional geladene Sprache! Ein Mann, der es versteht, an der richtigen Stelle Dirty-Talk einzusetzen, bringt die Wollust zum Lodern und seine Partnerin dazu, dass sie sich wie ein männerverzehrendes, böses, verruchtes Luder fühlt, was sie reichlich in Fahrt bringen kann. Bedürftiges Nachfragen, anhängliches lieb Schauen, wenn er keinen Sex bekommt, oder Babysprache hingegen sind absolute No-Gos für ihre Lust!

Der Anturner Nummer eins ist und bleibt ein selbstbewusster Liebhaber! Ein Mann, der im Umgang mit seiner Partnerin selbstsicher ist, wirkt auf sie hochgradig anziehend und erotisch. Nichts zerstört die Stimmung mehr als ein Mann, der unentwegt nachfragt, ob er eh alles richtigmacht, andauernd Bestätigung sucht, kein Risiko wagt und den Ball ständig seiner Partnerin zuspielt.

Frauen wollen verführen

Frauen finden es auch anregend, ab und zu die Femme Fatale zu sein, der sich der Mann einfach nicht entziehen kann. Es macht sie scharf, die Venusfalle zu markieren und ihn etwa bei einer belanglosen Alltagstätigkeit zu unterbrechen und so lange mit ihren Reizen zu spielen, bis er beinahe den Verstand verliert, weil er sie schon so sehr will.

Fallbeispiel: Mirjam erzählt: „Manchmal gefällt es mir, meinen Freund von etwas abzuhalten, was er jetzt unbedingt erledigen muss, indem ich ihn ohne Ankündigung verführe. Das klingt vielleicht ein bisschen seltsam, aber da habe ich dann den Eindruck, dass er mir nicht widerstehen kann und meiner Weiblichkeit erliegt – und das ist ein tolles Gefühl. Irgendwie ist das wohl die Vorstufe zu einer Art Rollenspiel. Zunächst ist er meistens eher genervt und meint ‚Schatz, ich muss das fertigmachen, ich habe jetzt wirklich keine Zeit‘, aber davon fühl ich mich nicht abgewiesen, sondern nur noch mehr motiviert, zu bekommen, was ich will. Und, was soll ich sagen? Ich krieg ihn schlussendlich auch jedes Mal rum.“

Frauen wollen beim Sex Abwechslung und Fantasie

Einmal hart und animalisch, dann wieder sanft und verspielt. Was für das Leben allgemein gilt, gilt umso mehr für die Lust im Bett: Langeweile und Stillstand bedeuten den Libido-Tod. Ganz nach dem Techniker-Motto: „Never change a running system“ rasten sich so manche Herren der Schöpfung auf ihren Lorbeeren aus. Doch Frauen lieben Männer mit Fantasie und stehen auf erotische Settings. Dass Gewohnheits-Sex nach dem Hauptfilm, noch schnell vorm Einschlafen, oder die Pflichtübung am Sonntag nach dem Duschen nicht zu den Highlights im Leben einer Frau gehören, sollte selbst zu den unerfahrensten Liebhabern durchgedrungen sein.

Kleine Veränderungen haben große Wirkung: Das Ambiente ist einer Frau wichtig und soll erotisch einladend sein. Sie will spüren, dass er sich ein wenig Mühe gegeben hat, mehr zu tun, als bloß seinen Trieb zu befriedigen. So können gute Musik, ein stimmungsvolles Licht und ein paar wenige Accessoires (Kerzen, Polster, …) an der rechten Stelle oder eine Massage zum passenden Zeitpunkt Wunder bewirken und aus dem Nichts eine besondere Atmosphäre zaubern. Damit deiner Frau mit dir nie langweilig wird und sie sich womöglich aus Frustration anderweitig umzuschauen beginnt, sorge genauso für neue Stellungen wie für andere Orte des Geschehens, denn das Schlafzimmer ist nicht der einzige Platz, an dem Frauen sich für Sex begeistern können. Ob es nun der Küchentisch, das Treppenhaus oder der Rücksitz des Autos ist – Hauptsache sie fühlt sich hin und wieder überrascht.

Oft höre ich von Männern wie sie sich darüber beklagen, dass sie am Anfang der Beziehung weit weniger tun mussten, um ihre Partnerin in Stimmung zu bringen und sie damals scheinbar auch ohne viel Drumherum von ihr begehrt worden sind. Auch hier liegt die Erklärung wieder bei der eingangs schon erwähnten anderen Ausgangslage des Kennenlernens: Frau hatte alleine und ohne gemeinsamen Alltag einfach mehr Zeit, um in Stimmung zu kommen, und Mann hatte am Anfang der Beziehung vor den gemeinsamen Treffen reichlich für sie getan und geplant, um sie zu beeindrucken.

Great Fucking is not fucking serious

Guter Sex ist keine ernste Angelegenheit! Wenn etwas schräg rüberkommt oder nicht funktioniert, dann darf auch während des Geschlechtsverkehrs gern mal herzlich gelacht werden. Es kommt nicht vorrangig darauf an, der tollste und beste Liebhaber zu sein, sondern darauf, dass du dir deiner sexuellen Identität bewusst bist und dich voll und ganz auf deine Partnerin einlässt. Wenn du dir unsicher bist, was du sexuell geben, bekommen und erleben möchtest, wenn du aufgrund negativer Erfahrungen ein angeknackstes sexuelles Selbstwertgefühl hast oder einfach nicht weißt, wie du rausfinden sollst, was sich deine Frau im Bett wirklich wünscht, kann dir professionelle Beratung helfen, derlei Unsicherheiten zu begraben.

Ihr gefällt, wenn es dir gefällt

Die meisten Frauen finden es besonders ansprechend, wenn ein Mann seine Erregung deutlich macht, indem er beim Sex lautstark ist und sich komplett fallen lässt. In der Hitze des Gefechts turnt es sie nicht nur an, die eigene Lust zu spüren – sie will auch merken, wie heiß es dich macht.

Länger ist nicht immer besser

Hier ist nicht von Penis-Größen die Rede, sondern von Zeiträumen. (Wen es interessiert: Sorry, aber die Größe ist nicht egal, doch eher selten der Grund, warum eine Frau nicht auf ihre Kosten kommt.) Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass Männer Egoisten sind und möglichst schnell zu ihrem Schuss kommen wollen, heißt das noch lange nicht, dass du der Damenwelt das Gegenteil durch Rekordzeiten beweisen musst. Auch wenn Frauen es genießen, wenn Männer sich Zeit lassen, gibt es dennoch Zeitspannen, die überstrapazieren. Auch in diesem Fall gilt es, vor allem auf die individuellen Bedürfnisse deiner Partnerin zu achten und zu erkennen, wann ihre Lustschwelle schon überreizt ist.

Frauen wollen kommen

Wer sexuell A sagt, sollte auch O wie Orgasmus sagen! Auch wenn die meisten Frauen feinfühlig sind und daher, wenn „es“ nicht geklappt hat, gerne mal sagen: „Keine Sorge, ein Orgasmus ist mir nicht so wichtig. Der Sex alleine ist schon schön!“, geht es ihnen kaum anders als uns Männern: Richtig satt sind sie erst, wenn das Dessert vernascht wurde. Und ohne das Sahnehäubchen in Form des Höhepunkts ist die körperliche Liebe auch für sie nur halb so befriedigend und erfüllend. Es ist demnach durchaus wichtig, sich als Mann nicht nur um die eigene Ejakulation zu kümmern, sondern dafür zu sorgen, dass auch die Partnerin zum Orgasmus kommt. Das ist glücklicherweise aber auch selten ein Problem, denn erfahrungsgemäß ist den meisten Männern der Orgasmus ihrer Partnerin fast das Wichtigste beim Sex, denn ihre Freude ist hier auch seine Freude. Laut einer in Auftrag gegebenen Studie der Firma Durex kommen 80 Prozent der Männer regelmäßig zum Orgasmus, bei den Frauen sind es nur 33 Prozent. 43 Prozent der Frauen haben schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht, rund 20 Prozent tun dies sogar regelmäßig. Was viele Männer jedoch nicht wissen, ist, dass Frauen in der Regel nach dem ersten Orgasmus erst so richtig in Fahrt kommen und mehr wollen. Es wäre also ein Fehler, zu denken, dass ihr Orgasmus dein „Go“ zum eigenen Höhepunkt ist. An dieser Stelle lohnt sich etwas Geduld, um ihr Orgasmuskonto noch etwas aufzupeppen.

Wenn du als Frau Probleme damit hast, einen Orgasmus zu bekommen oder wenn du als Mann so deine Schwierigkeiten hast, deine Partnerin bis zum Höhepunkt zu befriedigen, dann ist professionelle Hilfe etwas, durch die das aus der Welt geschafft werden kann. Meistens ist es nur ein Schalter im Kopf und manchmal einer am Körper, der richtig umgelegt dazu führt, dass ihr beide bekommt, was ihr euch wünscht!

Apropos Frauen im Bett

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Profilbild von Dominik Borde
Dominik Borde, MSc (geb. 1971) ist einer der führenden Beziehungs-Coaches Europas und Gründer des Unternehmens Sozialdynamik mit Sitz in Wien. Der durch die International Coach Federation (ICF) zertifizierte Trainer und sein Team bieten Coaching- und Trainingsleistungen für Einzelpersonen und Paare, sowie – speziell für Führungskräfte entwickelte – Programme „Leadership 4.0“, „High Performance Coaching“ und „Executive Coaching“ an. In seiner Arbeit verwendet Borde unter anderem die von ihm entwickelte „360° Methode“ und das Konzept der „Sozialdynamik“, um die Eigenverantwortung des Einzelnen zu stärken und die Kommunikation innerhalb von Gruppen zu harmonisieren. Borde ist Autor zahlreicher Fachbücher und Videos zum Thema Beziehungsgestaltung und wird regelmäßig von internationalen Medien als Experte hinzugezogen.

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