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17
Jun
2012

17 Juni 2012 10:00 - 17:00





Burn the Burnout

„Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“

(Mahatma Ghandi)


Burnout ist ein längerfristig ansteigender Zustand, bei dem der betroffene Mensch zunehmend nicht mehr in der Lage ist, über seine physischen und psychischen Kräfte in gewohnter und gewünschter Weise zu verfügen. Der natürliche körperliche Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung ist hormonell blockiert. NeuroStressFragmentierung (NSF)-Betroffene wirken auf ihre Außenwelt eher lahm und inaktiv.


Konzentrationsstörungen, Verwirrung, instabile Gefühle, Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Magenschmerzen, innere Unruhe und Anspannung sind nur die häufigsten Begleiterscheinungen.


Erfolgsgewohnte Menschen haben meist die Arbeit als einen wichtigen Wert in ihrem Leben. Sie leiden besonders unter dem Gefühl des Versagens, was schließlich zu einem Verlust des Selbstwertes  führt. Arbeitsunlust, Motivationsverlust und Ekel vor Dingen, die vorher wichtig waren, sind der Weg des Körpers, eine Zwangspause einzulegen.


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Die stark reduzierten mentalen Vorraussetzungen führen zu einer Veränderung der allgemeinen Gefühlslage und wirken sich in weiterer Folge negativ auf das soziale Netz aus. Die mentale Entscheidungsfähigkeit ist auf Grund der hohen Stresshormonpegel stark eingedämmt und führt oft zu weitreichenden Fehlentscheidungen sowohl privat als auch beruflich.

 

Erhöhte Stresslevel reduzieren die Kommunikationsfähigkeit auf ein Minimum und führen zu einem eher sprunghaften, aggressiven, zynischen oder verletzenden Verhalten.

 

Nahe Angehörige leiden unter den scheinbaren Charakterveränderungen, was nicht selten zu einer Ausbreitung der Gefühlskrise innerhalb der Familie führt. Der Weg ins Burnout dauert durchschnittlich etwa eineinhalb Jahre. Auf diesem Weg neigen Betroffene häufig dazu, ihre Schwächen nach außen zu leugnen und zu verbergen.

 

Besonders Männer, aber auch immer mehr Frauen begehen „Selbsthilfe“ und  kompensieren auftretende Schwächen durch übermäßiges Arbeiten, exzessives Sporttreiben, übermäßiges Essen, steigenden Alkoholkonsum und Drogenmissbrauch.


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Dies ist keine Seltenheit und hat weitreichende Konsequenzen mit verheerenden Folgen wie Arbeitsverlust, sozialem Abstieg und hohen Kosten für die Allgemeinheit.

 

 

 

 
„Es gibt keinen Grund, dass ein Mensch wegen Burn-out länger als 5 Tage außerhalb seiner Kraft sein muss.“

 

Diese Provokation verwendet der Erfinder der „Neuroimagination“  Horst Kraemer gerne am Anfang seiner Vorträge und steht dazu. Er dazu weiter:

 

„Es ist möglich, seine mentale Fitness innerhalb von 5 Tagen wiederzuerlangen, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit und Denkfähigkeit als Grundlage der eigenen Urteilskraft zurückzugewinnen.


Auftanken ist nicht Nichtstun

 

Selbst 3 Wochen Urlaub ändern nichts an Deinen Lebensumständen. Im Alltag wieder angekommen wirken die gleichen Kräfte. Die Erwartungshaltung, den ewig gleichen Energieräubern jetzt mit mehr Schwung zu begegnen, ist schnell enttäuscht.


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Bei der Ursachenforschung, warum das persönliche Stress-System eine Zwangspause eingelegt hat, sind alle Lebensbereiche mit einzubeziehen. Den gesunden Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung im Leben des Klienten als selbstverständlichen Bestandteil zu integrieren ist der entscheidende Faktor in einem guten Coaching. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Burnout-Zustand einmalig bleibt.

 

 

Sobald die geistige Fitness durch körperliche und geistige Übung wiederhergestellt ist, werden im Coachinggespräch alle Lebensbereiche einer eingehenden Prüfung ihres Stressfaktors unterzogen. Daraus ergeben sich für den Klienten neue Einsichten und  Verhaltensmöglichkeiten.

 

Die verwendeten Methoden werden speziell auf den Klienten abgestimmt und stammen u.a. aus den Bereichen NLP, LOB, strategische Intervention und Familientherapie. 

Burnout-Stufen & Anzeichen

  • Überlastungsphase:

verändertes Schlafverhalten, erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Themenfixierung, verstärktes Kompensationsverhalten, erhöhter Bewegungsmangel, Verleugnung von Überlastung, sinkende Sozialkompetenz, verringerte Kommunikationsfähigkeit

  • Alarmierungsphase

starke Schlafstörung, eingeschränkte Körperfunktionen, gedankliche Fixierung, körperliche sowie gedankliche Flexibilität sehr niedrig, Entscheidungsfähigkeit sehr eingeschränkt, mentale Ressourcen stark beeinträchtigt

  •  Knock-out-Phase

hohe Antriebslosigkeit, Körperfunktionen willentlich nicht mehr steuerbar, qualvolle Gedanken, Schlafstörungen, Alpträume, Ängste um Zukunft und Existenz, Entscheidungsunfähigkeit, Konzentrations-, Merk- und Denkstörungen.

 

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